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DEUTSCHE FRISURENMODE
FRÜHJAHR/SOMMER 2010 |
Bob, Pilzkopf und Locken
Längst sind aus den Friseuren von einst
Hair-Stylisten geworden, die die
Wünsche ihrer modebewussten Kundschaft nicht mehr allein
mit Kamm und Schere realisieren müssen. Neueste Trends
und individuelle Vorstellungen können durch optimierte
Methoden, neueste Technik und stets verbesserte Styling-Produkte
effektvoll umgesetzt werden. Auch wenn die Kreationsvielfalt
dadurch nahezu grenzenlos scheint, werden vom Zentralverband
des Deutschen Friseurhandwerks Trends vorgestellt, die dann
im Fokus der Haarmode stehen. Für diese "haarigen
Aussichten" erspähen Experten in Film und Fernsehen,
auf Modenschauen oder gesellschaftlichen Großereignissen,
was sich auf den Köpfen der Prominenz Interessantes tut,
um dies dann in den Empfehlungen für die kommende Saison
einzubringen.
Welche Trends nun im Frühjahr/Sommer 2010
bei Make-up und Frisur in
Deutschland angesagt sind, stellte die Mannheimer Friseur
und Kosmetik
Innung im Rahmen einer Frisurenschau in der Bildungsakademie
vor.
Innungsvorstand Obermeister Salvatore Jaci begrüßte
hierzu seine
interessierten Kollegen aus der Region und übergab daraufhin
das Mikrofon an Nicole und René Ritter, die die Präsentation
dann kenntnisreich moderierten. Die Mannheimer Friseure Angelika
Dauth, Michael Blancafort, Danny Knoop, Fabian Brosius, Maja
Melbert und David Honecker aus Ludwigshafen setzten hierfür
die aktuelle Mode beispielhaft in den Frisuren ihrer Models
um. An Bob, Pilzkopf, langen und kurzen Locken demonstrierten
sie dann im Verlauf der Veranstaltung, wie aus einem Cut verschiedene
Varianten werden können.
Neuestes Werkzeug
Dabei gingen sie auf neueste Scherentypen und Schneidetechniken
genauso ein wie auf Farbnuancen, Strähnen und Extensions.
Hier zeigte Michael Blancafort an seinem Modell, wie das einstige
Toupet mittlerweile zur unsichtbaren Haartechnik geworden
ist - ein in das eigene Haar vollkommen integriertes Haarteil,
das so ziemlich alles mitmachen kann. Als Spezialist in Sachen
Hair-Tattoo wies Thomas Magon im zweiten Teil der Veranstaltung
in seine Kunst ein, aber er betonte auch, dass diese nur kurze
Zeit auf den Köpfen seiner Kunden verweile.
Beim Make-up der Models berücksichtigte Nicole Sponer
schon die drei neuen Looks, den kühlen Aqua-Look, den
sinnlich-warmen Fresh-Look oder den Pink-Nude-Style. bab
(c) Mannheimer Morgen 03. März 2010
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